Weinbau Heimeier & Spielmann

Unser Weinberg

Ansicht von Südost

Unser Weinberg liegt im Gewann "Obere Gogenhalde" des Ortsteils Unterjesingen der Universitätsstadt Tübingen unmittelbar unter dem Schönbuchtrauf. Es ist der höchstgelegene Weinberg von Unterjesingen.

Wegbeschreibung für Fußgänger und Radler

Von ihm aus öffnet sich ein weiter Blick auf das Ammertal im Vordergrund, dem Wurmlinger Kapellenberg in der Mitte bis hin zur Schwäbischen Alb vom Rossberg im Südosten über den Hohenzollern im Süden bis zum Plettenberg im Südwesten.

Blick nach Süden

Unseren Weinberg haben wir in den Jahren 2000 bis 2003 neu angelegt mit 350 Rebstöcken, die sich auf 10 Rebterrassen von jeweils etwa 1 ar verteilen. Diese sind durch Trockenmauern voneinander getrennt. Maschineneinsatz zur Bodenbearbeitung ist deshalb nicht möglich; alles muss mühsam mit Spaten und Hacke gemacht werden.

Seit 2003 sind die auf der "Oberen Gogenhalde" liegenden Grundstücke mit ihren das Landschaftsbild prägenden Trockenmauern als Steillage anerkannt.

Trockenmauer

Wir wirtschaften nach ökologischen Richtlinien, das heißt, wir verzichten konsequent auf Kunstdünger, Herbizide und Insektizide.

Um auch den Einsatz von Fungiziden zu minimieren, haben wir uns bei der Neuanlage unseres Weinbergs für die pilzwiderstandsfähige und seit 1997 zum Anbau in Württemberg frei gegebene neue Rebsorte Regent entschieden. Diese ermöglicht wegen ihres gegenüber konventionellen Rebsorten bis 80% geringeren Fungizid-Bedarfs einen weitgehend umweltschonenden Weinbau.

Weinbergtulpen

Bei diesen Bedingungen fühlen sich bei uns auch seltene Pflanzen wohl, wie z.B. die Weinbergtulpe (Tulipa silvestris), die früher von Unterjesingen über den Spitzberg und das Neckartal bis hin zu den Weingärten im Rammert in Massen vorkam, oder die im zweiten Bild oben abgebildete und in Unterjesingen gelegentlich noch vorkommende Holunderschwertlilie (Iris sambucina).

Zuletzt geändert am 31.03.2017